Wie oft sollte man Handcreme benutzen?
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Du fragst dich, ob einmal am Tag reicht oder ob du ständig nachcremen solltest? Hier erfährst du, wie oft Handcreme wirklich sinnvoll ist, woran du den richtigen Moment erkennst und wie du das Beste für deine Haut herausholst.
Kurz gesagt: Es gibt keine feste Zahl. Die einfachste Regel ist, nach jedem Händewaschen zu cremen und immer dann, wenn sich deine Hände trocken oder rau anfühlen. Für die meisten sind das ein paar Mal am Tag, plus einmal etwas reichhaltiger am Abend. Wer viel mit den Händen arbeitet oder sie oft wäscht, cremt entsprechend häufiger.
Warum das Händewaschen der wichtigste Auslöser ist
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Jedes Händewaschen entfernt nicht nur Schmutz, sondern auch einen Teil der hauteigenen Fette, die deine Haut geschmeidig halten. Seife und heißes Wasser trocknen zusätzlich aus, Desinfektionsmittel noch stärker. Deshalb ist der Moment direkt nach dem Waschen der beste Zeitpunkt zum Eincremen. Die Creme ersetzt, was das Wasser weggespült hat, und legt die Schutzschicht wieder an.
Wie oft ist normal?
Für normale Hände im Alltag reichen meist zwei bis vier Anwendungen am Tag, vor allem nach dem Waschen. Häufiger brauchst du es, wenn du oft die Hände wäschst, im Freien oder handwerklich arbeitest, im Garten bist oder im Winter viel zwischen kalter Luft und Heizungsluft wechselst. Weniger reicht, wenn deine Hände von Natur aus wenig zu Trockenheit neigen. Wichtig ist nicht die Uhrzeit, sondern der Zustand deiner Haut.
Morgens leicht, abends reichhaltig
Tagsüber willst du eine Creme, die schnell einzieht, damit du sofort weitermachen kannst. Am Abend lohnt sich eine etwas großzügigere Portion, denn nachts regeneriert sich die Haut, und du musst danach nichts mehr anfassen. Wer sehr trockene Hände hat, kann abends eine dickere Schicht auftragen und über Nacht einwirken lassen.
Woran du merkst, dass deine Hände Creme brauchen
Deine Haut sagt dir das ziemlich deutlich. Ein Spannungsgefühl, Rauheit, matte oder schuppige Stellen und feine Risse sind klare Zeichen. Spätestens dann ist es Zeit. Ideal ist aber, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen, sondern nach dem Waschen vorzubeugen.
Kann man zu oft cremen?
In der Praxis kaum. Zu viel Creme auf einmal fühlt sich vor allem klebrig an und ist verschenktes Produkt – schädlich ist es nicht. Besser als eine dicke Ladung einmal am Tag sind kleine Mengen mehrmals am Tag. So bleibt die Haut durchgehend versorgt, ohne zu überladen.
Ein einfacher Trick für den Alltag
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Handcreme wird so oft benutzt, wie sie griffbereit liegt. Leg dir eine Tube dorthin, wo du die Hände wäschst, eine in die Tasche und eine an den Schreibtisch – so mache ich das auch. Was in Reichweite ist, benutzt du automatisch, und genau das macht am Ende den Unterschied für gepflegte Hände.
Womit du am liebsten mehrmals täglich cremst
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Timo Wolfinger